Feature

Die Mutterschaftsfrage

Idee, Recherche, Interviews, Skript, Produktion

Für Deutschlandfunk Kultur habe ich mir 2020 mit diesem Feature die Frage gestellt, ob ich Kinder möchte oder nicht.

Von Frauen wird selbst heute oft noch selbstverständlich erwartet, dass sie Kinder bekommen wollen und das auch tun. Wer keine Kinder hat oder will, muss sich rechtfertigen, wird kritisch beäugt – oft bis ans Lebensende. Durch eine sehr fortschrittliche reproduktive Medizin scheint es kaum noch Hindernisse für einen Kinderwunsch zu geben. Dabei können viele Gründe dafür sprechen – auch in Deutschland – kinderfrei leben zu wollen: Ein erfülltes Arbeitsleben, ein dichtes soziales Netz, übersteigerte Erwartungen an Mütter, Angst vor Armut, und für manche sogar der Umweltschutz. Mit Ende Dreißig stehe ich vor einer der wichtigsten Entscheidungen meines Lebens und muss sie bewusst treffen: kinderreich oder kinderfrei?

“Ein differenziertes, persönliches und sehr hörenswertes Feature zur Mutterschaftsfrage.”

Mareice Kaiser, Chefredakteurin EDITION F

“Ich finde es großartig, dass es immer mehr Stimmen wie die von Emily Thomey gibt, die offen über dieses Thema sprechen! Noch vor einigen Jahren habe ich so etwas vergeblich gesucht. Was für ein schönes, ehrliches und differenziertes Stück!“

Anna Mayrhauser, Chefredakteurin Missy Magazin

 

 

Megacitys

Recherche, Skript, Produktion

Millionen Menschen leben in ihnen. Sie sind verantwortlich für den Großteil der Umweltverschmutzung. Sind Schauplatz von Protestbewegungen. In ihnen wird jetzt schon ein alternatives Leben gelebt: Die Megacitys weltweit sind die Zukunft des urbanen Lebens.

Zusammen mit Nina Hellenkemper habe ich mir für WDR 5 die Frage stellt, wie wir in Zukunft leben werden und wollen. Wie steht es um die Slums dieser Welt? Wie werden Städte digitalisiert und geschieht das in unserem Sinne? Was haben die weltweiten Proteste mit Stadtplanung zu tun und welche Rolle können wir als Bewohner spielen? Es geht um Upgrading statt Bulldozer, Sensoren so groß wie Reiskörner, Çapuling, Kakis und Kiwis.

Slum-City (1/4)
Eine Milliarde Menschen leben heute in Slums, Favelas, Elendsvierteln. Mitte des Jahrhunderts werden es drei Milliarden sein, ein Drittel der Weltbevölkerung. Slums sind die Orte, an denen sich sowohl der nächste Wirtschafts- und Kulturboom, als auch die nächsten Explosionen von Gewalt ereignen können. Es sind die Gebiete, in denen die Gotteskrieger und Rebellen der Zukunft heranwachsen, vor denen die Militärstrategen Angst haben.


Smarte Neue Stadt (2/4)
In Zukunft werden unsere Städte digital vernetzt sein. Vor den Toren von Tokio und Peking werden die Big Data Cities schon gebaut. Eine virtuelle Stadtführung durch eine vernetzte und digitalisierte “Ökostadt” zeigt, wie sich das alltägliche Leben verändert. Wie werden die Daten genutzt? Und ist das in unserem Sinne? Hacker und IT-Sicherheitsexperten wie Frank Rieger vom Chaos Computer Club zweifeln daran.

Die Stadt und der Aufstand (3/4)
Städte sind immer das Zentrum politischer Veränderungen gewesen. Zehntausende besetzten den Taksim-Platz in Istanbul, die Plaza del Sol in Madrid, den Zuccotti-Park in New York und lösten damit Umbrüche der sozialen und politischen Ordnung aus. Nach Meinung des britischen Geografen und Sozialtheoretikers David Harvey findet der Klassenkampf längst in den und um die Metropolen statt.

Wir sind die Stadt (4/4)
Die Stadt der Zukunft liegt in der Hand ihrer Bewohner. Neue Akteure suchen weltweit nach einer Vision, sie wollen ihre Zukunft selbst gestalten. Noch werden sie als Amateure und Dilettanten unterschätzt. Sie graben, pflanzen, teilen und bauen ihre Häuser nach Plänen, die sie kostenlos aus dem Internet ziehen. Fehlen ihnen Grünflächen und Begegnungsplätze, schaffen sie diese Orte – zur Not nachts und maskiert.

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